Das Cannabis-Therapie und Informations-Center (CTIC) in München

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Seit März 2017 ist es jedem Arzt möglich, Cannabis auf einem Betäubungsmittel-Rezept zu verschreiben. Leider gibt es momentan noch sehr wenige Ärzte, die sich mit dem Thema Cannabis beschäftigen. Die ersten Fortbildungen in dem Bereich haben bereits stattgefunden, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ruft die Ärzte zu einem offenen Umgang mit Cannabis als Medizin auf. Jedoch haben aktuell noch viele Patienten große Probleme damit, einen Arzt zu finden, der eine Anwendung von Cannabisprodukten nicht kategorisch ablehnt. Dies liegt einerseits an dem Ruf von Cannabis als „Einstiegsdroge“ und andererseits an den Krankenkassen und der Pharmaindustrie, die sich gegen die Einführung von Cannabis als Medizin versuchen zu wehren.
Dies spiegelt sich z.B. dadurch wieder, dass man als Arzt noch keine Indikationslisten für die Anwendung von Cannabisprodukten finden kann. Jeder Arzt muss also immer ein „Experiment“ mit seinem Patienten durchführen. Deshalb kann die Suche nach einem passenden Arzt derzeitig noch sehr mühsam ablaufen.

Dieser Zustand könnte sich bald ändern: In München soll das erste deutsche Cannabis-Therapie und Informations-Center (CTIC) aufgebaut werden. Das Projekt wurde von dem Deutschen Cannabis Institut (DCI) ins Leben gerufen. Herr Wenzel Vaclav Cerveny, Gründer und Geschäftsführer vom DCI, möchte kranken Menschen mit diesem Projekt helfen und gleichzeitig Aufklärungsarbeit über Cannabis leisten. Die Planung begann mit der Gründung des DCI im Jahre 2016. Darauf folgte eine Crowdinvestment-Kampagne auf Transvendo, welche die Schwelle von 100.000 € seit ein paar Wochen erreicht hatte.

Auf einer Fläche von 600-1000 Quadratmetern soll es in Zukunft die Möglichkeit geben, sich mit medizinischen Cannabis-Produkten therapieren zu lassen.
Ein genauer Standort ist noch nicht bekannt. Jedoch soll das CTIC im Münchener Raum aufgebaut werden und eine komplette Arztpraxis, eine Begegnungsstätte für Patienten, eine Showküche und einen kleinen Laden für Cannabisprodukte beinhalten.
Die Arztpraxis wird ihre Schwerpunkte in den Bereichen Allgemeinmedizin und Schmerztherapie setzen, um so möglichst viele Patienten bedienen zu können. Mit welchen Ärzten das CTIC zusammenarbeiten möchte, ist derzeitig noch unbekannt.
In der Begegnungsstätte für Patienten und Interessierte werden sie über die vielen Verwendungszwecke der Cannabispflanze informiert. Hier wird also vorwiegend Bildungs- und Aufklärungsarbeit betrieben.

In der Küche wird dagegen ganz praktisch mit Hanf-Produkten gearbeitet. Hier wird es immer wieder Events mit leckeren (THC freien) Hanfgerichten geben. Außerdem soll ein Raum geschaffen werden, damit schwerkranken Patienten lernen, sich ausgewogen zu ernähren.
In den USA entstehen immer mehr Therapiezentren, die sich auf die Behandlung mit Cannabis spezialisiert haben. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Patienten, die von Cannabis profitieren könnten, täglich an (aktuelle Schätzung: ca. eine Millionen).
Deshalb scheint eine Investition in das CTIC auch aus finanzieller Sicht lukrativ. Aktuell kann man auf der Plattform Transvendo noch in die Zukunft des CTIC‘s investieren. Die Laufzeit des Investments beträgt 5 Jahre, die Rendite 5%. Dazu wird eine Erfolgsbeteiligung von 10% ausgeschüttet.
Wer mehr über das Institut erfahren möchte, findet Herr Wenzel Vaclav Cerveny mit seinem Stand auf der Cannabis XXL in München. Die CANNABIS ARBEITSAGENTUR wird für Euch ebenfalls vor Ort sein.

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